Basilikum

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Botanik
Basilikum (Ocimum basilicum spec.) ist eine einjährige, krautige Pflanze von bis zu 40-60 m Höhe mit einem zarten, oben verästelten Stengel. Im unteren Pflanzenteil finden sich gestielte, eiförmige, ganzrandige bis gesägte Blätter und im oberen Pflanzenteil Nebenblätter, aus deren Achseln zwischen Ende Juni und September scheinquirlig angeordnete, traubige, weiße, rosafarbene oder purpurne Blüten wachsen. Wildwachsend findet sich das Basilikum vor allem südlich der Alpen. Es bevorzugt humus- und nährstoffreiche Böden, liebt viel Sonne und meidet Wind und Kälte.

Geschichte
Ursprünglich war das Basilikum in Indien beheimatet, fand jedoch bereits vor sehr langer Zeit seinen Weg gen Westen. So wurden einzelne Pflanzenteile um das Jahr 3500 v. Chr. in Grabkammern der Pyramiden gefunden und die Römer nutzten das Basilikum als Heil-, Gewürz- und Zierkraut. Überlieferungen der Orthodoxen Kirchen zufolge wuchs das bis dato unbekannte, duftende Kraut über dem Heiligen Kreuz Jesu, das Kaiserin Helena, Mutter des römischen Kaisers Konstantin der Große, am 14. September 325 nahe Golgatha entdeckte. Daher rührt sein „königlicher“ Name Basilikum (basilikós = gr. königlich), auch bekannt als Königskraut oder Königsbalsam. Im 12. Jahrhundert führten die Mönche das Basilikum nach Mitteleuropa ein, wo es sich seit dem 16. Jahrhundert fest als Kulturpflanze etabliert hat: Als breit einsetzbares Phytotherapeutikum, in der Küche und in der Parfumindustrie. Noch heute wird die sonnenliebende Basilikumpflanze gern als Bienenweide genutzt. Moderne Forschung zeigte außerdem, daß Basilikumöl Haut- und Nagelpilze wie Trichophyton rubrum und Candida albicans vertreibt.

Fuß- und Nagelpilz
Enge Schuhe, schwitzende Füße, Barfußlaufen in Schwimmbädern oder Hotel- oder Sportanlagen, doch auch Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus begünstigen den Befall und die Ausbreitung von Nagel- und Fußpilz. Fast jeder fängt sich in seinem Leben einmal eine Pilzerkrankung ein – lästig, unangenehm und ansteckend. Gezielte Pflege ist das A und O.

Risikofaktor Diabetes mellitus
Etwa ein Drittel aller Diabetes-Patienten leiden infolge ihrer Erkrankung an Hautveränderungen beispielsweise durch bakterielle oder mykotische Infektionen. Pilzinfektionen treten am häufigsten in Form von sogenannten Candidamykosen, hervorgerufen durch Candida albicans oder in Form von Tinea, in erster Linie hervorgerufen durch Trichophyton rubrum auf. Sie befallen Haut, Schleimhäuten, besonders im Bereich von Hautfalten wie Zehenzwischenräumen oder Leistengegend. Daß vor allem Diabetiker zu Pilzbefall neigen, liegt vermutlich am erhöhten Zuckergehalt der Haut und des Schweißes, und an der oftmals eingeschränkten Durchblutung. Hinzu kommt nicht selten eine geschwächte Abwehr oder eine gestörte Bakterienflora auf Haut und Schleimhäuten.

Risikofaktor Künstliche Fingernägel
An den Händen bieten vor allem künstliche Fingernägel einen bevorzugten Lebensraum für pilzliche Erreger der Candida-Spezies. In dem feuchten Milieu zwischen künstlichem und natürlichem Nagel können sie sich optimal vermehren.